Meinungen
Die Freien Wähler sind keine Partei,
deswegen stellen sie auch keinen eigenen Kandidaten auf, dennoch
unterstützen sie Kandidaten für die bevorstehende
Oberbürgermeisterwahl am 24. Oktober. Mitglieder aus dem
erweiterten Vorstand unterstützen Peter Seeburger, ein Mitglied
der Fraktion unterstützt den Amtsinhaber Dr.Rupert Kubon.
Die Mehrheit des erweiterten Vorstands, die Mehrheit der Fraktion und
72,5 % der Mitglieder der Freien Wähler unterstützen
Siegfried Lorek.
Deswegen wird auf dieser Homepage zunächst nur für den Kandidaten Siegfried Lorek geworben.
Unter dieser Rubrik werden wir versuchen jedem der will, eine Plattform für seine Meinung zu geben.
Natürlich respektieren wir im Sinne der Demokratie jede Meinung.
Am wichtigsten ist uns: Gehen Sie am 24.10. 2010 zur Wahl
docli
Die Oberbürgermeisterwahl steht im Oktober an.
Die Mitglieder der Freien Wähler Ortsverband Villingen-Schwenningen
werden in geheimer Wahl festlegen, wen Sie mehrheitlich als Kandidaten unterstützen wollen.
Doch die Freien Wähler sind keine Partei, sie werden also keinen eigenen Kandidaten aufstellen.
Es geht vielmehr in erster Linie um die Frage, sind die vergangenen
Jahre wirklich so erfolgreich für die Stadt Villingen-Schwenningen verlaufen,
wie es der Amtsinhaber verlauten läßt?
Ich bin überzeugt, dass kommunalpolitisch vieles im Argen liegt,
die Bürokratie hat in den letzten Jahren erheblich zu genommen,
Gebühren und Steuern wurden erhöht, die Verwaltung an der
Spitze mit einem Oberbürgermeister Kubon entfernt sich immer
weiter von den wirklichen Interessen der Bürger. Die dringend
notwendigen Sparmassnahmen brachten teilweise groteske Vorschläge
der Verwaltung zum Nachteil der Büger, eine dringend notwendige
Verschlankung der Verwaltung ist nicht zu erkennen; die Stadt
Villingen-
Schwenningen braucht meiner Meinung nach einen Oberbürgermeister
mit Sachverstand insbesondere im Bereich Verwaltung und Wirtschaft mit
Charisma und Bürgernähe.
Ich werde deswegen Siegfried Lorek unterstützen.
Dr. Karl- Henning Lichte Gemeinderat und Kreisrat der Freien Wähler
Dirigent Kubon- Misstöne beim Streichkonzert.
Lange Zeit Schweigen. Trotz mehrfacher Nachfrage war der Oberbürgermeister mit seiner Verwaltungsspitze zurückhaltend mit der Bekanntgabe der Verwaltungspläne. Auf der Sondersitzung am 15. Dezember wurde schließlich der erste Teil des Sparprogrammes bekanntgegeben und die Ergebnisse der Rasenmähermethode 30 % vorgestellt. Neben sinnvollen Einschränkungen mancher Abteilung sind auch Folgen zu befürchten, die die Handlungsfähigkeit in einigen Abteilungen erheblich beeinträchtigen außerdem sind flächendeckende Gebührenerhöhungen angedacht.
Der Ausbau der Kindertagesstätten wurde in Stufen bis 2013 vorgestellt, so könnten die von der Bundesregierung vorgegebenen Ziele bis 2013 erreicht werden. Eine gleichzeitig an gedachte Gebührenerhöhung in Stufen belastet die Familien mit Steigerungen von Jahr zu Jahr. Die übliche Vorberatung im Jugendhilfeausschuss wurde wohl aus taktischen Gründen ausgesetzt und wird erst Ende Januar nachgeholt.
Außerdem wurde eine Erhöhung der Grundsteuer bis zu 30 % Punkten angedacht.
Trotzdem fehlen 12 Mio. und manche bereits beschlossene Maßnahmen dürften wohl auf der Strecke bleiben.
Dieses vorläufige Sparpaket ließ sich der OB vom Gemeinderat mit wenigen Gegenstimmen bestätigen.
Die Freien Wähler werden insbesondere zu den an gedachten Steuer- und Gebührenerhöhungen, die sie weitgehend ablehnen, erst nach einer Klausurtagung am 16. Januar Stellung nehmen.
Auffallend ist insbesondere wieder die geplante Mehrfachbelastung von Familien und unser Oberbürgermeister spricht weiter von der kinder-familienfreundlichen Baden- Württemberg- Stadt.
Da alle Maßnahmen auf lange Sicht nicht ausreichen, ist dann nach Verabschiedung des Haushaltes eine Gemeindratsklausurtagung zu strukturellen Veränderungen geplant hoffentlich ohne zusätzliche Kosten, wie von den Freien Wählern vorgeschlagen.
Er hat es schon schwer unser OB, er will niemand weh tun, denn im Herbst steht seine erstrebte Wiederwahl an, also alles Unbequeme einem möglichst uninformierten und willfährigen Gemeinderat in die Schuhe schieben. Hoffentlich geht dieses Konzept nicht auf.
Dr. Karl- Henning Lichte Stadtrat der Freien Wähler 27.12.09
Zur Berichtserstattung über den Mobilfunkmast
Es gibt durchaus rechtliche Möglichkeiten den Mobilfunkmast an der Waldorfschule zu verhindern, ein entsprechender Antrag für den Gemeinderat ist vorbereitet.
Der Standort:
Der zuletzt favorisierte Standort ist denkbar ungünstig, er wird wahrscheinlich der erste in Deutschland sein, der sich in unmittelbarer Nähe einer Kindertagestätte, eines Schulsportplatzes und einer Schule befindet, außerdem ist die nähere Umgebung dicht besiedelt, ein Behindertenwohnheim befindet sich in der Nähe. Diese Nähe war früher nie Thema im Mobilfunkbeirat, sondern hat sich in erster Linie aus meiner Sicht aus der Machbarkeit mit möglichst geringen Mitteln ergeben, damit der Mobilfunkbetreiber einverstanden ist.
Der Mobilfunkbeirat:
Die Minimierungsstrategie des Mobilfunkbeirats hat sich in der Vergangenheit strategisch bewährt und wird von uns mitgetragen. Die Vorbildfunktion für andere Gemeinden ist uns bekannt und wird anerkannt.
Der jetzige Standort wurde im Mobilfunkbeirat so nicht besprochen, bis er durch die Presse bekannt wurde. Der Mobilfunkbeirat hatte vorher längere Zeit nicht getagt.
Die Beweislage:
Als Kinderarzt, der im Fachgebiet Humangenetik (Vererbungslehre des Menschen) promoviert hat, bin ich schon lange Zeit mit der Problematik beschäftigt. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt zahlreiche Hinweise auf eine mögliche Schädigung des Erbgutes und Kanzerogenese ( Krebsentstehung) sowie auf Zusammenhänge zwischen Mobilfunk und Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Kreislauf- und Konzentrationsstörungen und Beeinträchtigungen des allgemeinen Befindens. Von der Mobilfunkindustrie und deren Lobby anerkannte Beweise kann es aus Zeitgründen noch nicht geben. Allgemein anerkannt ist jedoch auch bei den Mobilfunkbetreibern und dem Bundesumweltminister der Satz: gesundheitliche Schäden bei Säuglingen, Kindern und Heranwachsenden können zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Die Situation:
Bedauerlicher Weise hat sich die Situation so zugespitzt, dass ein von großer Sorge um die zukünftige Entwicklung getragener Einsatz gegen den Mobilfunkmast bei der Waldorfschule mit dem platten Hinweis auf Populismus niedergebügelt wird, dies hat sich durch die Nähe der Kommunalwahlen verschärft.
Das kann uns aber nicht daran hindern uns für die Betroffenen (1000 Unterschriften wurden dem Oberbürgermeister übergeben) und gegen den Mobilfunkmast an diesem Standort einzusetzen.
Dr. Karl- Henning Lichte Stadtrat der Freien Wähler 23.5.09
Leserbrief vom 8.5. in der Neckarquelle

Leserbrief von unserem FW Kandidaten Berthold Hespeler NQ vom 6.5

LESERBRIEF VON Freie Wähler Kandidat Rudolf Nenno vom 4.5. in der Neckarquelle

Leserbrief von FW-Kandidat Rudolf Nenno in der NQ vom 1.4.


Leserbrief von FW Gemeinderat Gerhard Janasik NQ 14.2.09

Betr. Kita am Schwalbenhaag in VS-Villingen
Bürger haben sich an uns gewandt, weil in der KiTa am Schwalbenhaag keine Kinder mehr über 3 Jahren neu aufgenommen werden, da hier 20 Plätze für Kinder unter 3 Jahren aus der gesamten Stadt geschaffen werden sollen, um den gesetzlichen Verpflichtungen gerecht zu werden. Dass heißt somit, dass es für die Kinder aus diesem Wohngebiet und auch für Kinder in unmittelbarer Nachbarschaft in Zukunft keine Kindergartenplätze mehr geben wird?? Und die Kita am Schwalbenhaag ist nicht der einzige Fall. Sollen diese Familien etwa jetzt ihre Kinder nach Mühlhausen fahren, wo es z.Zt. die einzigen noch freien Plätze gibt? Nicht alle Familien sind so privilegiert und besitzen ein oder gar zwei Autos! Es kann nicht sein, dass die Stadt die gesetzlich vorgeschriebene Schaffung von KiGa-Plätzen für 3 – 6jährige und für unter 3jährige nur zahlenmäßig erfüllt. Ziel kann nur sein, dass in jeder KiTa die Möglichkeit zur Aufnahme von unter 3jährigen geschaffen wird; teilweise wäre die Einrichtung neuer Gruppen auch möglich, aber aus Mangel an Personal nicht realisierbar! Hier kommt die Stadt nicht umhin, für die Aufstockung und Ausbildung sowie für die Schaffung von entsprechenden Räumlichkeiten Geld in die Hand zu nehmen!
Das ganze Land spricht von Bildung und frühzeitiger Förderung der Kinder; von der Regierung werden hierfür wieder Gelder zur Verfügung gestellt. Auch unsere Familienministerin, Ursula von der Leyen, sprach bei Ihrem Besuch in VS davon, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oberste Priorität haben muss, damit eine Stadt, eine Region wirtschaftlich interessant bleibt und wird. Und mit diesem Prädikat von Kinder- und Familienfreundlichkeit wirbt unsere Stadt ja immer! Aber es ist eben nicht damit getan, dass gesetzliche Vorgaben nur zahlenmäßig erfüllt werden, man muss auch auf die sozialen Strukturen eingehen. So dürfen - gerade wie hier in einem Wohngebiet mit vielen Familien - die wichtigen KiGa-Plätze für 3 – 6jährige niemals gestrichen werden!
Das Ziel muss deshalb sein, dass in allen Kitas die Räumlichkeiten für unter 3jährige geschaffen und das entsprechend erforderliche Personal zur Verfügung gestellt wird, auch wenn dafür andere „Prestigeprojekte“ gestrichen oder verzögert werden müssen.
Ulrike Heggen und Dagmar Heinrici
Freie Wähler Ortsverband Villingen-Schwenningen
In einer vom Gemeinderat nicht einberufenen Bürgerversammlung und somit nach der Gemeindeordnung unzulässigen,wurden die Pläne zur Beruhigung der Walter Rathenaustrasse vorgestellt. Jetzt sind sie auf der Homepage der Stadt unter Bürgerservice/ Planen, Bauen und Wohnen/ Verkehrsplanung eingestellt.
Schon auf den ersten Blick sind viele handwerkliche Fehler des
Gutachters festzustellen. Zahlen scheinen manipuliert, Abbildungen sind mit falscher Unterschrift versehen, falsche Lösungsansätze werden vorgeschlagen. Umfangreiche Baumassnahmen, mit fragwürdiger Wirkung sind geplant, um einen Effekt zu erzielen, wie bei der Einrichtung einer 30 er Zone.
Warum nicht gleich eine 30 er Zone einrichten und gleichzeitig regulierende Massnahmen des Lastwagendurchgangsverkehrs, wie von Kreisen des Gemeinderats schon mehrfach gefordert.
Das soll nicht möglich sein aus verkehrsrechtlichzen Gründen sagt die Verwaltung.
Dieses Trauerspiel geht jetzt schon seit 8 Jahren und die Anwohner einer Wohnstrasse leiden unter Verkehrs- und Lärmterror.
docli
Reaktion zum
Leserbrief „Vertrauen fehlt“ des
CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Klaus Martin vom 07.10.08
Obwohl der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Klaus Martin in seinem Leserbrief vom 07.10.08 erklärt, dass unser Oberbürgermeister keinen Gemeinderat braucht bzw. der Gemeinderat beim Oberbürgermeister keine hohe Wertschätzung genießt, müssen wir doch feststellen, dass gerade in den Reihen der großen CDU-Gemeinderatsfraktion sehr oft die Mehrheiten für die Politik des Oberbürgermeisters zu finden sind. Gerade bei umstrittenen und für den Steuerzahler kostspieligen Projekten ist eine äußerst kritische Betrachtung und Abwägung der Verwaltungsvorgaben dringend erforderlich. Und dies nicht erst, wenn der Wahlkampf begonnen hat! Das verstehen wir Freien Wähler unter Bürgernähe und Verantwortung und so wird es schon seit Jahren von unseren eigenen kompetenten Vertretern im Gemeinderat praktiziert.
Ulrike Heggen, Niedere Str. 48 und Dagmar Heinrici, Breslauer Str. 28
Vorsitzende des Ortsverbandes Freie Wähler VS
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Wieder eine Peinlichkeit mehr…
Es ist ja wohl ein
Armutszeugnis für eine Stadt wie Villingen-Schwenningen, wenn sie nicht in der
Lage bzw. willens ist, für ihre eigene Stadtmusik nach beinahe 50 Jahren eine
„komplette“ Uniform anzuschaffen.
Ob dies mit der Vereinsspitze
so einvernehmlich geregelt wurde oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Die
Tatsache als solches, darüber überhaupt zu diskutieren, finde ich beschämend.
Über wie viel Geld wird hier
denn gesprochen?? Insgesamt wären dies ca. EUR 62.000!!
Sonst werden doch bei fast
allen städtischen Projekten nur noch „Millionen“ bewegt!! Ein paar mehr oder
weniger spielt ja scheinbar sowieso keine Rolle mehr; jede Woche haben wir
hierzu neue „Horrormeldungen“.
Und jetzt wird die
Anschaffung von einheitlichen Hosen für die Stadtmusik wegen EUR 11.500
abgelehnt? Was sollen denn die ganzen Lobeshymnen für das Ehrenamt, die
Jugendarbeit, etc.? Hier könnte man an richtiger Stelle Zeichen setzen, um
solche Arbeiten zu würdigen. Für Schüler, Studenten, junge Familien ist es
nicht unbedingt ein Leichtes, solche zusätzlichen Ausgaben zu übernehmen.
Vielleicht sollte die
Stadtmusik zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal einen Antrag zur
Finanzierung der Beinkleider stellen, denn bekanntlich werden ja
Nachfinanzierungen bereits bewilligter Objekte fast ausnahmslos genehmigt (wie
jetzt wieder die Mehrkosten für die Neckaroffenlegung!).
Ulrike Heggen
Niedere Str.
Villingen
17.06.2008
Nachhaltigkeit
Die Freien Wähler des Ortsverbandes Villingen-Schwenningen bekennen sich zur Nachhaltigkeit und fällen Ihre Entscheidungen unter der Berücksichtigung der 5 Dimensionen der Nachhaltigkeit. Die Freien Wähler möchten, dass die Stadt Villingen-Schwenningen in der Region, die Entwicklung zu einer nachhaltigen Politik weiter vorantreibt um der Verantwortung für künftige Generationen gerecht zu werden, ohne die Bedürfnisse der heutige Generation zu vernachlässigen. Wir unterstützen die Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung und die DEKADE der Unesco.
Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen bringen Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung langfristig unter einen Hut. Sie gestalten ihre eigene Zukunftsfähigkeit.
Die fünf Dimensionen im
Überblick
Ökonomie
Ökonomisches Handeln,
dazu ist der Mittelstand der Region verpflichtet und das schafft Arbeitsplätze und
Zukunft.
Ökologie
Eine saubere Umwelt soll
für die nächste Generationen eine Selbstverständlichkeit sein.
Soziales
Hinter alledem stehen
die Menschen und was den Menschen gut tut unterstützen wir.
Kultur
Die Kultur ob Musik,
Theater oder auch Sport wird in unserer Region großgeschrieben und gibt es in allen Variationen.
Internationales
Unsere Region ist in der
Welt vertreten, viele Unternehmen haben internationale Kontakte und brauchen die weltweiten
Märkte. Jedoch bleiben sie trotzdem tief verwurzelt in der Region um die Ergebnisse der
qualitativ guten Arbeit in die Welt exportieren zu können.
Christian Reith
17.06.2008
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Juni 2008
Bürgerversammlungen
Erfreulicherweise hat
Oberbürgermeister Dr. Kubon Bürgerversammlungen zu zwei wichtigen Themen
angekündigt.
Möglichkeiten der
Verkehrsberuhigung in der Walter Rathenau Straße und die Zukunft des
Beethovenhauses.
Die Verkehrsbelastung der Walter
Rathenaustrasse ist schon seit langem ein Thema, wird aber immer wichtiger, da
eine noch deutlich zunehmende Belastung durch Landesgartenschau und Neubau des
Klinikums zu erwarten ist. Bisher waren keine wirklichen Bemühungen zu
erkennen. Die von der Bürgerinitiative veranlasste Untersuchung des ADAC zu
einer möglichen Umgehungsstrasse am Westrand von Schwenningen wurde zuletzt mit
einem Auftragsgutachten von Brenner Ingenieure gekontert. Es ist zu hoffen,
dass eine Bürgerversammlung wirklich zur Lösung des Problems beitragen kann.
Das Beethovenhaus als
traditionelle Stadthalle des Stadtbezirks Schwenningen ist in die Jahre
gekommen. Eine Renovierung wird mit ca. 6 Millionen veranschlagt.
Die Verwaltung hatte auf Veranlassung von Herrn Dr. Kubon als Alternative bei der notwendigen Renovierung des Deutenberg Gymnasiums als so genannten Plan B die Aula als neue Stadtteilhalle auszubauen. Diese Lösung galt schon von Anfang an bei vielen als suboptimal. Jetzt hat die Verwaltung eine neue Lösung aus dem Hut gezaubert, im Zusammenhang mit dem geplanten High Tech Atrium auf dem Jäckle Areal soll eine neue Stadthalle gebaut werden. Die Kosten und damit die Realisation sind noch nicht abzuschätzen.
Bürgerversammlungen werden als Instrument der Kommunalpolitik schon immer von den Freien Wählern gefordert. Es gäbe noch andere dringende Probleme, zum Beispiel die Wiedereröffnung des Schwenninger Freibades. Die jetzt fast demonstrative Bürgernähe spricht aber nicht für einen Sinneswandel des OB`s, sie hat in erster Linie mit Wahlen zu tun: 2009 Kommunalwahlen und 2010 OB Wah

Neues Zentralklinikum
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Kaserne Welvert
Kasernenareal Welvert
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Kasernenareal Welvert
Eine Brache inmitten der Stadt ist das Kasernengebiet in Villingen nachdem Abzug der Franzosen. Die Freien Wähler hatten in ihrer Erklärung zur letzten Kommunalwahl die Verwaltung aufgefordert, endlich Konzepte für die Sanierung auf den Tisch zu legen.
Auf Grund privater Initiative von Gregor Braun und seiner Tochter Kerstin Braun konnte jetzt in kurzer Zeit ein allseits hoch gelobtes Sanierungskonzept entwickelt werden, das zwischenzeitlich auch von der Kommunalpolitik verabschiedet wurde. Die Abbrucharbeiten beginnen in den nächsten Wochen. Das Interesse von Investoren ist groß, auch auf Grund der besonderen Konzeption. Neben unterschiedlicher Wohnbebauung wurden von vornherein auch gesellschaftliche Aspekte mit einbezogen, Seniorenwohnungen und Bauen für junge Familien wurden ebenso berücksichtigt wie ein spezielles Kommunikationszentrum und ein großzügiges Angebot für Spiel und Sport. Also ein zukunftsorientiertes Siedlungskonzept.
Was ist das Besondere?
Gregor Braun und Tochter Kerstin sind Freie Wähler und ursprünglich aus dem Stadtbezirk Schwenningen, doch sie bauen auf und für die Zukunft der gemeinsamen Stadt Villingen- Schwenningen.
Engstirniges Stadtbezirksdenken hat bei den Freien Wählern keine Zukunft.
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März 2008
Gemeinsames Rathaus im Zentralbereich
Die Freien Wähler sehen hier mehrheitlich keinen dringenden Handlungsbedarf.
Die Freien Wähler stehen diesem Projekt der Verwaltung kritisch gegenüber, die voraussichtlichen Kosten-ca. 40 Mio €- beeinträchtigen die Zukunftsentwicklung in anderen Bereichen.
Auf die bestehenden Rathäuser kann nicht verzichtet werden, die Innenstädte der großen Stadtbezirke dürfen nicht weiter veröden. Eine Zusammenlegung der Verwaltung in größeren Gebäuden aus Gründen der Synergieeffekte wird befürwortet.
Die Verwaltung sollte jedoch insgesamt weiter verkleinert werden. Für einen Prestigebau sehen die Freien Wähler keine Veranlassung.
Februar 2008
2007 war ein gutes Jahr für Villingen- Schwenningen.
Begünstigt durch den allgemeinen Aufschwung konnten wichtige Projekte auf den Weg gebracht werden: Die Arbeiten zur Landesgartenschau beginnen endlich, die Planung des Zentralklinikums ist so gut wie abgeschlossen, für das Eisstadion konnte eine Mehrheit für die mittlere Lösung gefunden werden, eine Schließung der Finanzierungslücke wird angestrebt.Alles Projekte, die auch bei den Freien Wählern nicht unumstritten waren, doch in zahlreichen Sitzungen wurden Kompromisse erarbeitet, die zu tragfähigen Lösungen führten, auch durch Mitarbeit der Freien Wähler. Wir werden den Fortgang der einzelnen Projekte positiv kritisch begleiten.
Familienfreundliche Kommune?
Eine der besonderen Zukunftsaufgaben für jede Kommune ist Familienfreundlichkeit herzustellen. Auf Grund der demographischen Entwicklung haben Kinder und Familie plötzlich erfreulicherweise eine hohe Bedeutung bekommen.
Erste Anfänge sind gemacht z.B. mit dem Probelauf des so genannten Zeitblockmodells in einigen Kindertagesstätten, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Alle Kinder ab 3 Jahren haben einen sicheren Kindergartenplatz und die Qualität der Betreuung konnte- insbesondere durch den unermüdlichen Einsatz von Frau Späth- Bächle- kontinuierlich verbessert werden. Ihre von den Freien Wählern sehr bedauerte Zwangsversetzung durch die Verwaltung soll hier nicht weiter kommentiert werden.
Ein erhebliches Defizit besteht jedoch weiterhin bei den Betreuungsplätzen für unter Dreijährige, hier sind die Wartelisten sehr lang.
Auch die Gebühren für alle Betreuungsangebote sollten dringend gesenkt werden.
Bei den Ganztagsschulen konnten in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht werden, doch noch ist das Angebot qualitativ und quantitativ nicht ausreichend.
Im Rahmen des Schulentwicklungsplanes sollen unter anderem hier die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Freien Wähler werden hier mitarbeiten u.a. auch durch die Mitwirkung von Marieke Vosseler von der Jugendvertretung der Freien Wähler.
Kinderarmut ist auch in unserer Stadt ein großes Problem, wir haben dies schon lange erkannt und suchen auch nach unbürokratischen Lösungen.

Kinder..Kinder
Steuern, Gebühren und Bürokratieabbau
Auf diesem Gebiet wurde in den letzten Jahren wenig Positives erreicht.
Die Gewerbesteuer wurde in finanziell engen Zeiten gegen die Stimmen der Freien Wähler erhöht, dem Antrag, sie in besseren Zeiten wieder zu senken, wurde nicht stattgegeben.
Gebührenerhöhungen in sämtlichen Bereichen sind an der Tagesordnung und werden stets gegen die Stimmen der Freien Wähler durchgesetzt.
Auch die zunehmende Bürokratisierung konnte nicht gebremst werden.
Hier sind dankbare Aufgaben für die Zukunft.
docli




